Was kostet Ihre Grundsteuer?
Geben Sie Grundstücksfläche und Bodenrichtwert ein und sehen Sie, was die Grundsteuer nach der Reform 2025 in Heidelberg ergibt — mit jedem Rechenschritt offen dargestellt.
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Baden-Württemberg hat die Grundsteuer zum Jahr 2025 neu aufgesetzt, und das neue Modell überrascht viele Eigentümerinnen und Eigentümer: besteuert wird der Boden, nicht das Gebäude. Geben Sie Grundstücksfläche und Bodenrichtwert ein, und diese Seite rechnet den Jahresbetrag aus — mit jedem Rechenschritt offen, damit die Zahl kein Rätsel bleibt.
Geben Sie Ihre Grundstücksfläche und den Bodenrichtwert ein. Nichts wird gespeichert oder gesendet — alles bleibt auf Ihrem Gerät.
Die Grundstücksfläche in Quadratmetern. Bei einer Eigentumswohnung nehmen Sie Ihren Anteil am Grundstück (Ihren Miteigentumsanteil an den m²), nicht die Grundfläche des ganzen Hauses.
Der Bodenrichtwert in €/m² aus BORIS-BW. Nehmen Sie den Wert zum 1. Januar 2022 — auf dieser Zahl baut die Reform auf. Der Link zum Nachschlagen steht unten.
Geben Sie oben Fläche und Bodenrichtwert ein, um die Schätzung zu sehen.
Dies ist eine Schätzung zur Orientierung, nicht Ihr Bescheid. Maßgeblich ist Ihr Grundsteuerbescheid der Stadt Heidelberg — den Wert setzt das Finanzamt, den Hebesatz die Stadt.
So wird gerechnet: Der Bodenwert (Grundstücksfläche × Bodenrichtwert) wird mit der Steuermesszahl von 1,3 ‰ multipliziert, die für überwiegend zu Wohnzwecken genutzte Grundstücke um 30 % auf 0,91 ‰ sinkt. Daraus ergibt sich der Messbetrag, der dann mit dem Heidelberger Hebesatz von 185 % multipliziert wird. Größe, Alter oder Art des Hauses auf dem Grundstück ändern nichts am Betrag — es zählt allein der Boden.
Deutschland hat die Grundsteuer neu geregelt, nachdem die alten Einheitswerte für verfassungswidrig erklärt worden waren. Baden-Württemberg hat sich für ein Bodenwertmodell entschieden (modifiziertes Bodenwertmodell): es zählen nur die Fläche des Grundstücks und sein Bodenrichtwert, das Gebäude bleibt außen vor. Heidelberg hat den Hebesatz auf 185 % festgesetzt, damit die Reform insgesamt genauso viel einbringt wie vorher und nicht mehr (aufkommensneutral). Die Stadt hat diesen Satz im Doppelhaushalt 2025/2026 festgelegt, für 2026 ändert sich also nichts. Weil sich die Grundlage geändert hat, kann Ihr neuer Bescheid trotzdem höher oder niedriger ausfallen als der alte — ein alter Bescheid ist deshalb kein verlässlicher Maßstab.
Nehmen Sie den BORIS-BW-Viewer „Grundsteuer B“ und lesen Sie den Wert zum Stichtag 1. Januar 2022 ab — das ist der Wert, mit dem die Reform rechnet. Die allgemeine BORIS-Karte zeigt andere Stichtage, die für die Grundsteuer nicht gelten. Die kostenlose Kartenauskunft genügt; eine kostenpflichtige Auskunft brauchen Sie nicht.
Bei einer Eigentumswohnung wird Ihr Anteil am Grundstück besteuert (der Miteigentumsanteil), nicht das ganze Gebäude. Tragen Sie also Ihren Anteil an den Quadratmetern ein — den Bruchteil finden Sie im Kaufvertrag oder in der Teilungserklärung.
Quelle: Stadt Heidelberg und Finanzämter Baden-Württemberg, geprüft im Juli 2026, geprüft am 13. Juli 2026 (letzten Monat).
Town Tools baut kostenlose, öffentliche Werkzeuge für Heidelberg und Orte auf der ganzen Welt. Ein Team aus Agenten recherchiert jeden Ort anhand lokaler Quellen und hält die Werkzeuge aktuell; die Menschen vor Ort schlagen neue vor und melden Korrekturen.