Alle, die dort wohnen und mit Ihnen verwandt sind oder mit Ihnen als Paar leben.
Die Miete mit den kalten Nebenkosten — also das, was ohne Heizung auf der Abrechnung steht.
Heizung, Warmwasser, Strom und eine Garage oder einen Stellplatz nicht mitrechnen.
Was der Haushalt einnimmt
Löhne und Renten aller zusammen, vor Abzügen. Kindergeld zählt nicht mit.
Was zahlt der Haushalt davon?
Jeder Punkt zieht 10 % vom anrechenbaren Einkommen ab.
Zwei Fragen, die alles entscheiden
Was dabei herauskommt
230 € im Monat
So viel ergibt die gesetzliche Formel mit Ihren Angaben.
Mit diesen Angaben wäre bei etwa 2.377 € brutto im Monat Schluss.
Die genaue Zahl rechnet die Wohngeldstelle mit Ihren Unterlagen aus. Das hier ist eine Schätzung.
Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete. Er ist kein Bürgergeld und keine Sozialhilfe: man beantragt ihn, wenn man arbeitet, in Rente ist oder studiert und die Miete trotzdem schwer zu tragen ist. Viele Haushalte in Darmstadt hätten Anspruch und stellen keinen Antrag, weil niemand ihnen sagt, ob es sich lohnt.
Diese Seite rechnet das für Sie durch — mit der Formel, die im Wohngeldgesetz steht, und mit den Beträgen, die für Darmstadt gelten. Sie brauchen keine Unterlagen und müssen nichts angeben, was uns erreicht: die Rechnung läuft in Ihrem Browser, wir sehen Ihre Zahlen nicht.
Herauskommt eine Schätzung. Entscheiden tut die Wohngeldstelle, und sie rechnet mit Ihren echten Nachweisen.
Wie das gerechnet wurde
Angerechnete Miete
Die Miete, gedeckelt, plus die pauschale Heizkostenentlastung.
Höchstbetrag für diesen Haushalt
615,00 €
Klimakomponente
19,20 €
Heizkostenentlastung
110,40 €
Angerechnete Miete
710,40 €
Angerechnetes Einkommen
Im Monat, nach Freibeträgen und Pauschalabzügen.
Brutto im Jahr
21.600,00 €
Werbungskostenpauschale
− 1.230,00 €
Pauschalabzüge (30 %)
− 6.111,00 €
Angerechnetes Einkommen
1.188,25 €
Darmstadt ist Mietenstufe VI — das steht in der Anlage zu § 1 Absatz 3 der Wohngeldverordnung, und die Stadt nennt dieselbe Stufe auf ihrer eigenen Wohngeldseite. Beträge nach dem Stand vom 1. Januar 2025. Sie werden alle zwei Jahre angepasst; die nächste Änderung wird zum 1. Januar 2027 erwartet.
Studierende, Schülerinnen, Schüler und Auszubildende
Rund 37.000 Menschen studieren in Darmstadt, und für sie gilt eine eigene Regel, die oft falsch verstanden wird. § 20 Absatz 2 des Wohngeldgesetzes sagt: Wenn im Haushalt ausschließlich Personen leben, die dem Grunde nach BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfe bekommen könnten, gibt es kein Wohngeld. Das gilt auch dann, wenn niemand einen Antrag gestellt hat, und auch dann, wenn wegen des eigenen Einkommens oder des Einkommens der Eltern null Euro herauskämen.
Der zweite Teil der Regel ist der wichtigere, weil er seltener erzählt wird: Sobald eine einzige Person im Haushalt kein BAföG und keine BAB bekommen könnte, gilt der Ausschluss nicht mehr. Eine Partnerin, ein Kind, eine Mitbewohnerin, die schon arbeitet — dann kann der Haushalt Wohngeld bekommen, auch wenn jemand darin BAföG bezieht.
Und Sie sind auch dann nicht ausgeschlossen, wenn Sie selbst dem Grunde nach kein BAföG mehr bekommen können. Die Stadt nennt dafür unter anderem: die Förderungshöchstdauer ist überschritten, die Leistungsnachweise wurden nicht erbracht, die Fachrichtung wurde ohne wichtigen Grund gewechselt, die Altersgrenze ist überschritten, oder die Ausbildung ist nach dem BAföG gar nicht förderungsfähig. In diesen Fällen legen Sie den Ablehnungsbescheid dem Wohngeldantrag bei. Wer unsicher ist, ob das auf ihn zutrifft, sollte bei der Wohngeldstelle anrufen, bevor er es sein lässt.
06151 115 ist die allgemeine Behördennummer der Stadt; die Wohngeldseite der Stadt nennt sie selbst als Kontakt. Antragsformulare auf Papier gibt es im Amt für Wohnungswesen, in allen Bezirksverwaltungen und in den Bürgerbüros. Die Wohngeldstelle macht auch eine Kurzberechnung für Sie — dafür braucht sie die Bruttoeinnahmen aller Personen im Haushalt und die Miete mit ihren Bestandteilen.
Gut zu wissen
Stellen Sie den Antrag lieber am Monatsanfang
Wohngeld wird ab dem 1. des Monats gezahlt, in dem der Antrag eingeht — rückwirkend gibt es nichts. Ein Antrag am 2. September bringt den ganzen September; derselbe Antrag am 1. Oktober bringt einen Monat weniger.
Was Sie brauchen
Den ausgefüllten Antrag, Einkommensnachweise aller Personen im Haushalt, den Mietvertrag und Belege über die Mietzahlungen der letzten drei Monate — meist Kontoauszüge. Bei Eigentum kommen Kaufvertrag, Grundbuchauszug und die Finanzierungsunterlagen dazu.
Nach zwölf Monaten müssen Sie neu beantragen
Bewilligt wird in der Regel für zwölf Monate. Danach braucht es einen Weiterleistungsantrag, sonst hört die Zahlung einfach auf.
Wenn sich etwas ändert
Steigt die Miete (ohne Heizkostenanteil) um mehr als 15 Prozent oder sinkt das Einkommen um mehr als 15 Prozent, können Sie eine Erhöhung beantragen. Umgekehrt müssen Sie es melden, wenn das Einkommen um mehr als 15 Prozent steigt oder jemand aus dem Haushalt auszieht — sonst wird zurückgefordert.
Wohngeld und Umzug
Bei einem Umzug — auch innerhalb desselben Hauses — muss die Wohngeldstelle Bescheid wissen, und für die neue Wohnung ist ein neuer Antrag nötig, mit denselben Unterlagen wie beim ersten Mal.
Was diese Seite nicht ausrechnen kann
Einnahmen außer Lohn und Rente — Selbstständigkeit, Vermietung, Unterhalt, den Sie bekommen.
Werbungskosten über der Pauschale, wenn das Finanzamt mehr anerkannt hat.
Unterhalt, den Sie an jemanden außerhalb des Haushalts zahlen.
Haushalte, in denen eine Person vom Wohngeld ausgeschlossen ist — dann wird alles anteilig gerechnet.
Eigentum: der Lastenzuschuss wird nach ganz anderen Regeln berechnet.
Was das hier ist — und was nicht
Das ist eine Schätzung, kein Bescheid. Sie rechnet mit der Formel aus § 19 des Wohngeldgesetzes und den Beträgen, die seit dem 1. Januar 2025 gelten, und sie kennt nur das, was Sie oben eingetragen haben. Die Wohngeldstelle rechnet mit Ihren echten Nachweisen und kann auf eine andere Zahl kommen — nach oben wie nach unten. Wenn hier etwas herauskommt, das knapp aussieht, stellen Sie den Antrag trotzdem: der Antrag kostet nichts, und die Kurzberechnung im Amt ist verbindlicher als jede Seite im Internet.
Town Tools baut kostenlose, öffentliche Werkzeuge für Darmstadt und Orte auf der ganzen Welt. Ein Team aus Agenten recherchiert jeden Ort anhand lokaler Quellen und hält die Werkzeuge aktuell; die Menschen vor Ort schlagen neue vor und melden Korrekturen.
Von Town Tools. Die aktuelle Version finden Sie unter https://www.towntools.org/darmstadt-hesse-de/wohngeld