Die bayerischen Inn-Pegel oberhalb von Passau — Wasserburg, Eschelbach, Ingling — live, mit der Marienbrücke als Anker.
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Über diese Werkzeuge
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Der Inn ist der schnelle der drei Flüsse. Er kam 2013 mit 12,89 m an der Ortspitze und überschwemmte die Innstadt, und sein Wasser stammt aus den Alpen — es ist schon unterwegs, bevor in Passau ein Tropfen fällt. Diese Seite zeigt die bayerischen Inn-Pegel flussaufwärts, von Wasserburg bis Ingling, mit dem Pegel an der Marienbrücke als Anker hier in der Stadt.
Oberhalb steigend
Diese Pegel liegen flussaufwärts der Stadt am selben Fluss, sie steigen also, bevor das Wasser hier ankommt. Ein steigender Wert ist ein frühes Zeichen für anrollendes Wasser — keine Hochwasservorhersage und keine Ankunftszeit.
Pegel flussaufwärts
Wasserburg am Inn
157 cm
Steigend in den letzten Tagen. Gemessen 31. Juli, 19:30.
Eschelbach (bei Marktl, oberhalb der Salzachmündung)
540 cm
Gleichbleibend in den letzten Tagen. Gemessen 31. Juli, 19:30.
Passau-Ingling (kurz vor der Stadt)
167 cm
Steigend in den letzten Tagen. Gemessen 31. Juli, 19:30.
Hier in der Stadt
Passau Marienbrücke
In der Stadt
129 cm
Gleichbleibend in den letzten Tagen. Gemessen 31. Juli, 19:15.
Die offizielle Hochwasserwarnung liegt bei Hochwassernachrichtendienst Bayern (HND)
Diese Pegel beschreiben den Fluss. Sie sind keine Hochwasserwarnung — die offizielle Hochwasser-Warnstufe für die Stadt legt Hochwassernachrichtendienst Bayern (HND) fest.
Die Meldestufen und die amtliche Hochwasserlage kommen vom HND, nicht von dieser Seite. Für die Marienbrücke gelten 540, 600, 680 und 750 cm als Meldestufen 1 bis 4. Diese Seite zeigt nur, wie hoch der Fluss gerade steht und ob er steigt.
Das ist der wichtigste Vorbehalt dieser Seite. Die Salzach trifft bei Kirchdorf am Inn auf den Inn — flussabwärts von Eschelbach und flussaufwärts von Passau. Sie entwässert die Hohen Tauern und kann den Inn zwischen den beiden Pegeln erheblich anheben. Ein ruhiger Pegel in Eschelbach heißt deshalb nicht, dass in Passau nichts kommt. Die Salzach hat hier keinen eigenen Pegel: Burghausen liegt an der Salzach und nicht am Inn, und der österreichische Leitpegel Schärding gehört zu einem anderen Messnetz (eHYD), das dieses Werkzeug nicht mit den bayerischen Pegeln mischen kann.
Warum der Inn und nicht die Donau
Für die Donau gibt es auf dieser Seite bereits „Steigt die Donau flussaufwärts?“ mit Hofkirchen und Vilshofen. Die beiden Flüsse verhalten sich unterschiedlich: Die Donau kommt langsam und mit Vorhersagepegeln, der Inn kommt aus dem Gebirge und schnell. 2013 war es der Inn, der den Rekord brachte. Beide Seiten zusammen zeigen, aus welcher Richtung das Wasser kommt.
Die Zahlen sind Rohdaten
Der Gewässerkundliche Dienst Bayern veröffentlicht die 15-Minuten-Werte ungeprüft. Ein einzelner Ausreißer ist möglich; der Verlauf ist das, was zählt. Jeder Pegel hat außerdem seinen eigenen Pegelnullpunkt — 542 cm in Eschelbach und 130 cm an der Marienbrücke beschreiben nicht denselben Wasserstand, sondern jeweils die Höhe über dem dortigen Nullpunkt. Vergleichen Sie einen Pegel mit sich selbst über die Zeit, nicht mit dem nächsten.
Offizielle Kanäle
ACHTUNG.PASSAUDer Warndienst der Stadt Passau — hier kommen die amtlichen Meldungen an.
Hochwasser PassauDie Hochwasserseite der Stadt mit Chronik und Lagemeldungen.